Die Netzschmerle ist auch als Botia almorhae bekannt und ein beliebter Zierfisch in der Aquaristik. Diese faszinierende Schmerle stammt aus Asien, insbesondere aus Thailand und Myanmar. Ihr charakteristisches Aussehen mit unregelmäßigen, teilweise y-förmigen Streifen macht die Netzschmerle zu einem attraktiven Bewohner in jedem Aquarium.
Aquarium-Haltung
Mit einer maximalen Größe von 15 cm benötigt sie ein Aquarium mit mindestens 200 Litern Volumen und einer Länge von 120 cm. Netzschmerlen bevorzugen den unteren Schwimmraum und sollten in Gruppen gehalten werden, um ein artgerechtes Verhalten zu fördern. Um diesen Fisch optimal zu halten, ist ein weicher Bodengrund, bestehend aus Sand oder feinem Kies, essenziell. Obwohl eine Bepflanzung möglich ist, ist eine abwechslungsreiche Strukturierung des Bodens mit Hölzern, Steinen und kleinen Höhlen wichtiger.
Da Netzschmerlen viel Licht nicht mögen, sind Schwimmpflanzen eine gute Ergänzung, um schattige Bereiche zu schaffen. Die Wasserwerte sollten weich bis maximal mittelhart sein, und die ideale Wassertemperatur liegt zwischen 24 und 28 °C. Ein gut funktionierender Filter ist besonders wichtig, vor allem wenn regelmäßig Schnecken oder Krill gefüttert werden. Netzschmerlen sind Schwarmtiere, die in ihrer Heimat in großen Gruppen leben. Wenn sie einzeln oder in kleinen Gruppen von zwei bis drei Artgenossen gehalten werden, können sie im Alter zänkisch und aggressiv werden. Daher ist es ratsam, sie in größeren Gruppen zu pflegen. Netzschmerlen mögen Strömung in ihrem Lebensraum, weshalb eine Strömungspumpe zur Ausstattung des Aquariums gehören sollte.
Ernährung
Als typische Allesfresser und räuberische Fische benötigen sie neben dem üblichen Fischfutter auch tierische Beikost. Lebendfutter, Frostfutter oder gefriergetrocknetes Futter sind ideale Ergänzungen. Wurmfutter wie Tubifex oder rote Mückenlarven werden bevorzugt, sollten jedoch nicht dauerhaft gefüttert werden. Netzschmerlen sollten nicht mit Zwerggarnelen zusammengehalten werden, da diese oft belästigt und gefressen werden.
Zucht
Die Zucht der Netzschmerle im Aquarium ist bisher nicht gelungen, vermutlich weil sie in der freien Natur lange Laichwanderungen zur Vermehrung unternehmen.