Ein Fisch zum Durchgucken? Ja, das gibt es. Der Thailändische Glaswels ist weitestgehend transparent und somit optisch schon sehr außergewöhnlich. Ein weiteres Merkmal sind die langen Barteln. Dieser Zierfisch, wissenschaftlich bekannt als Kryptopterus vitreolus, war in der Aquaristik lange unter dem Synonym Kryptopterus bicirrhis bekannt.
Neuere Erkenntnisse haben jedoch gezeigt, dass es sich hierbei um eine neu beschriebene Art handelt. Der Thailändische Glaswels stammt aus Asien, genauer gesagt aus Thailand. In seiner natürlichen Umgebung bevorzugt er weiches Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,4 und 6,8 und Temperaturen von 24 bis 26 Grad Celsius.
Aquarium-Haltung
Kryptopterus vitreolus wird bis zu 15 cm groß und fühlt sich in einer Gruppe aus Artgenossen sehr wohl. Für einen Schwarm dieser Tiere sollte das Aquarium daher mindestens eine Kantenlänge von 1 m aufweisen. Glaswelse stehen sehr gerne in der Strömung, insofern sollte diese in einem für diese Tiere vorgesehenem Aquarium gerne etwas stärker sein. Weiches und saures Wasser wird bevorzugt.
Der Thailändische Glaswels benötigt viel Schwimmraum, außerdem sollte das Aquarium nicht zu hell beleuchtet sein und eine dichte Bepflanzung an der Rückwand aufweisen. Schwimmpflanzen und einige größere Hölzer als Unterstände sind ebenfalls empfehlenswert. Anfangs sind die Fische oft recht scheu, gewöhnen sich aber mit der Zeit an ihre Umgebung und sind dann häufiger im freien Schwimmraum zu beobachten.
Ernährung
Die Ernährung des Thailändischen Glaswelses besteht aus Lebend- und Frostfutter. Zu den bevorzugten Lebendfuttermitteln gehören rote Mückenlarven und Tubifex. Beim Frostfutter nehmen sie gerne Miesmuschelfleisch, kleine Garnelen, Mückenlarven und Artemia.